Aktuelle Studien

Therapiestudien

In Therapiestudien wird ein Medikament im Vergleich zu einer Standardtherapie oder im Vergleich zu einem Placebo in seiner Wirkung aber auch seinen Nebenwirkungen untersucht.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden sie sich an uns. Wichtig dabei ist, zuerst die Kriterien zu prüfen, ob sie eingeschlossen werden können. Dazu gehört der Verlaufstyp (schubförmig/sekundär progredient (mit schleichendem Fortschreiten nach einer Schubphase)/primär progredient (direkt schleichende Verschlechterung ohne Schübe), das Alter und weitere jeweils aufgeführte Kriterien.

Beobachtungsstudien

In Beobachtungsstudien wird Ihre bisherige Therapie der Multiplen Sklerose und möglicher Begleiterkrankungen unverändert fortgesetzt. Von Interesse sind dabei beispielsweise der Verlauf der Erkrankung, mögliche Nebenwirkungen oder weitere Symptome die auftreten können.

Bei manchen Beobachtungsstudien untersuchen wir zusätzliche Messparameter auch teilweise mittels modernen diagnostischen Methoden oder speziellen Laborparametern, die beispielsweise in unserem neuroimmunologischen Labor ausgewertet werden. Auch nehmen wir an deutschlandweiten Registern zur Verlaufskontrolle teil.

Laufende Studien

Über das Portal der Hochschulmedizin Dresden finden Sie unsere aktuellen Studien mit offenem Rekrutierungszeitraum: Zum Portal für Studien der Neurologie...
Konect MS

Digitales Selbstmonitoring der Multiplen Sklerose mit Konectom – die KONECTMS Studie

Das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden baut seine Digital-Health-Expertise bei Therapie und Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) mit einem weiteren ambitionierten wissenschaftlichen Projekt aus. Aufbauend auf zahlreichen, vor allem in der Diagnostik erfolgreich integrierten digitalen Instrumenten startet das ärztliche Team des MSZ jetzt damit, mit einer eigenen Smartphone App für den MS Patienten den Weg zum „MS-Management 2.0“ zu ebnen, mit der Patienten und Patientinnen mit MS sich selbst überwachen und ihre MS messen können. Als Vorreiter bei der Umsetzung von Digital Health-Konzepten sammelt das MS-Zentrum seit rund 20 Jahren kontinuierlich Patientendaten im Zentrum und wertet sie aus. Dies ist eine gute Grundlage für die weitere Entwicklungsarbeit. Auf diese Weise profitieren MS-Patienten künftig noch mehr von den Konzepten der digitalen Neurologie.
Mit der Konectom-App, die in Dresden als Weltpremiere im Rahmen eines Teilprojekt des etablierten internationalen Forschungsnetzwerks MS PATHS zusammen mit renommierten Partnern wie der Cleveland Klinik oder John Hopkins Universität in den USA zum Einsatz kommt, führen Patienten und Patientinnen regelmäßig digitale Funktionstests auf ihrem Smartphone durch und bekommen direkt im Anschluss ihre Ergebnisse angezeigt. Das MS Zentrum Dresden startete bereits 2017 als erstes europäisches Zentrum im Netzwerk und hat auch bei diesem Teilprojekt wieder die Nase vorn: Die App wird in dieser Form bei MS Patienten weltweit als erstes in Dresden eingesetzt!
„Mit der KONECTOM App zünden wir für unsere Patientinnen und Patienten die nächste Stufe unseres Digital Health-Konzepts“, sagt Prof. Tjalf Ziemssen, Gründer und Leiter des MS-Zentrums an der Klinik für Neurologie. Die Voraussetzungen sind gut: Mit monatlich rund 1.000 Patienten ist es eines der größten akademischen Multiple-Sklerose-Zentren Deutschlands und verfügt seit nun-mehr gut 20 Jahren über ein kontinuierlich ausgebautes MS-spezifisches Patientendokumentationssystem sowie zahlreiche digitale Anwendungen im Versorgungsalltag, die erprobt und routinemäßig eingesetzt werden. Dazu gehört nicht nur die Tablet-gestützte Abfrage von subjektiven Symptomen wie zum Beispiel der häufig bei MS auftretenden Müdigkeit, sondern auch digitale, teil-weise von den Betroffenen selbst vorgenommene Tests zu Konzentration, Gehfähigkeit, Sehfähigkeit und Geschicklichkeit der Hände. Eine detaillierte Unter-suchung der Gehfunktion wird darüber hinaus halbjährlich mit speziellen Sensoren vorgenommen, um etwaige Gangstörungen im Verlauf erkennen zu können. Neben digitalisierten Testverfahren findet auch die regelmäßige Dokumentation des Ist-Zustandes und die Kontrolle des Krankheitsverlaufs ebenso überwiegend digital statt wie das Verwalten der Daten im Rahmen der MS-Versorgung.
Das Multiple Sklerose Zentrum (MSZ) an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden baut seine Digital-Health-Expertise bei Therapie und Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) mit einem weiteren ambitionierten wissenschaftlichen Projekt aus. Aufbauend auf zahlreichen, vor allem in der Diagnostik erfolgreich integrierten digitalen Instrumenten startet das ärztliche Team des MSZ jetzt damit, mit einer eigenen Smartphone App für den MS Patienten den Weg zum „MS-Management 2.0“ zu ebnen, mit der Patienten und Patientinnen mit MS sich selbst überwachen und ihre MS messen können. Als Vorreiter bei der Umsetzung von Digital Health-Konzepten sammelt das MS-Zentrum seit rund 20 Jahren kontinuierlich Patientendaten im Zentrum und wertet sie aus. Dies ist eine gute Grundlage für die weitere Entwicklungsarbeit. Auf diese Weise profitieren MS-Patienten künftig noch mehr von den Konzepten der digitalen Neurologie.
Mit der Konectom-App, die in Dresden als Weltpremiere im Rahmen eines Teilprojekt des etablierten internationalen Forschungsnetzwerks MS PATHS zusammen mit renommierten Partnern wie der Cleveland Klinik oder John Hopkins Universität in den USA zum Einsatz kommt, führen Patienten und Patientinnen regelmäßig digitale Funktionstests auf ihrem Smartphone durch und bekommen direkt im Anschluss ihre Ergebnisse angezeigt. Das MS Zentrum Dresden startete bereits 2017 als erstes europäisches Zentrum im Netzwerk und hat auch bei diesem Teilprojekt wieder die Nase vorn: Die App wird in dieser Form bei MS Patienten weltweit als erstes in Dresden eingesetzt!
„Mit der KONECTOM App zünden wir für unsere Patientinnen und Patienten die nächste Stufe unseres Digital Health-Konzepts“, sagt Prof. Tjalf Ziemssen, Gründer und Leiter des MS-Zentrums an der Klinik für Neurologie. Die Voraussetzungen sind gut: Mit monatlich rund 1.000 Patienten ist es eines der größten akademischen Multiple-Sklerose-Zentren Deutschlands und verfügt seit nun-mehr gut 20 Jahren über ein kontinuierlich ausgebautes MS-spezifisches Patientendokumentationssystem sowie zahlreiche digitale Anwendungen im Versorgungsalltag, die erprobt und routinemäßig eingesetzt werden. Dazu gehört nicht nur die Tablet-gestützte Abfrage von subjektiven Symptomen wie zum Beispiel der häufig bei MS auftretenden Müdigkeit, sondern auch digitale, teil-weise von den Betroffenen selbst vorgenommene Tests zu Konzentration, Gehfähigkeit, Sehfähigkeit und Geschicklichkeit der Hände. Eine detaillierte Unter-suchung der Gehfunktion wird darüber hinaus halbjährlich mit speziellen Sensoren vorgenommen, um etwaige Gangstörungen im Verlauf erkennen zu können. Neben digitalisierten Testverfahren findet auch die regelmäßige Dokumentation des Ist-Zustandes und die Kontrolle des Krankheitsverlaufs ebenso überwiegend digital statt wie das Verwalten der Daten im Rahmen der MS-Versorgung.
Was verbirgt sich nun konkret hinter Konectom? Bei Konectom handelt es sich um eine App, die als Medizinprodukt der Klasse 1 in der EU zugelassen ist. Patienten können sich diese auf ihrem eigenen Smartphone installieren und personalisieren. Um den Daten-Austausch mit den behandelnden Neurologen des MS Zentrums sowie der Forschungsdatenbank zu gewährleisten, erhält jeder Patient seinen individuellen Login. Zu jeder Arztvisite führen Patienten einmal alle Tests im Zentrum auf dem eigenen Smartphone durch und beantworten kurze Fragen hinsichtlich Stimmung sowie subjektiver Bewertung der körperlichen Verfassung unkompliziert über Emojis. Anschließend sind die Patienten angehalten, zu Hause regelmäßig die App zu verwenden. Bis zur nächsten Visite am MS Zentrum sollte die App mindestens zweimal pro Woche durchgeführt werden, eine tägliche Nutzung ist aber ebenso möglich.

Der Nutzen einer solchen App liegt klar auf der Hand: Während bisher funktionelle z.B. des Gleichgewichts oder Gehens, der Feinmotorik der Hände sowie der Konzentration nur zu den regulären meistens dreimonatlichen neurologischen Kontrollterminen erfasst werden, ermöglicht Konectom auch die kontinuierliche Dokumentation in den dazwischenliegenden Zeiträumen. Die diagnostische Lücke zwischen den Untersuchungsterminen kann damit hinsichtlich potentieller Funktionseinschränkungen und deren Veränderung über die Zeit geschlossen werden. Das ermöglicht dem behandelnden Neurologen, schneller und gezielter auf das Krankheitsschübe oder das Fortschreiten der Erkrankung zu reagieren. Und auch für MS Patientinnen und Patienten zeigen sich klare Vorteile: Mit Hilfe der App kann die MS selbst vermessen werden, jeden Monat gibt es ein individuelles Feedback des MS Zentrums. Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie der Multiple Sklerose ist eine schnelle Reaktion auf neuaufgetretene neurologische Symptome und Funktionsstörungen großer Bedeutung. Mit einer übersichtlichen Darstellung auf einem Dashboard kann die Ärztin oder der Arzt die zu Behandelnden optimal beraten.
QR Schlaf
QR-Code zur Umfrage
Schlaf ist ein lebenswichtiger Prozess unseres Körpers, welcher zur Gesunderhaltung und unserem subjektiven Wohlbefinden beiträgt. Ist die individuelle Schlafdauer über längere Zeit vermindert, oder ist der Schlaf als solcher gestört, kann dies zu Unwohlsein und gesundheitlichen Folgen führen.

Schlafstörungen sind in unserer Bevölkerung auf der einen Seite sehr häufig, werden aber andererseits nur selten erfasst und richtig zugeordnet. Es wird angenommen, dass auch viele Patient:innen mit chronisch-entzündlichen ZNS Erkrankungen an einer Schlafstörung leiden.

Wir möchten Ihnen hiermit anbieten an einer Umfrage teilzunehmen mit welcher untersucht werden soll, ob bei Ihnen eine Schlafstörung vorliegen könnte. Die Umfrage können Sie bequem innerhalb von ca. 10 Minuten zuhause ausfüllen. Die Ergebnisse werden von somnologisch qualifizierten Ärzte am Uniklinikum Dresden ausgewertet und die daraus abgeleiteten Empfehlungen Ihrem Behandelnden im MS-Zentrum mitgeteilt. Diese werden dann weitere Schritte mit Ihnen bei einer Ihrer nächsten regulären Konsultationen besprechen.

Link zur Umfrage (via uniklinikum-dresden.de):