Das Programm MSDS (Multiple Sklerose Dokumentationssystem) Klinik liegt seit 02/2004 in der aktuellen Version 3.0 vor. MSDS Klinik enstand bereits 2001 und wird von vielen Anwender genutzt. Die Entwicklung wurde bis zum 30.09.2004 durch die gemeinnützige Hertie-Stiftung unterstützt.

MSDS30 start

Allgemeines

MSDS Klinik eine in Client-Server-Architektur realisierte Datenbankapplikation, die sowohl auf Einzelplatzrechnern als auch in lokalen Netzwerken eingesetzt werden kann. Sie ist für den gleichzeitigen Zugriff mehrere Anwender auf den Datenbestand optimiert. Die empfohlene Hardware-Ausstattung umfasst einen Pentium III/AMD Duron / Athlon ab 500 MHz mit mindestents 128 MB Arbeitsspeicher, 10 GB Festplatte. Als Betriebssystem können alle Windows-Betriebssystem zum Einsatz kommen. Das Programm MSDS ist modular aufgebaut und kann nach Bedarf um Funktionen erweitert werden.

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 2000
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows 7

Untersützte Versionen von Word (für Arztbriefausgabe):

  • Word 2000/XP/2003
  • Word 2007/2010

Umfang der Dokumentation

  • Administration: Patientenstammdaten, Untersuchungstermine (ambulant, stationär, Zusatzdiagnostik, Telefonate), betreuende Haus-/Fach-/Klinikärzte.
  • Daten zum Krankheitsverlauf: strukturierte Eingabe der Anamnese, sowie von Befunden der körperlichen Untersuchung und der Zusatzdiagnostik; automatische Konsistenzüberprüfung der Krankheitsschübe und der Daten zur Erstsymtpomatik.
  • Klinische Scores: in der Basisversion Berechnung der EDSS und des MSFC.

Besondere Merkmale

  • Mehrsprachigkeit. MSDS 3.0 steht aktuelle in den Sprachen Deutsch und Englisch zur Verfügung. Eine italienische Version ist zu großen Teilen realisiert.
  • Halbautomatischer Arztbriefgenerator mit standardisierter Ausgabe von Stammdaten, Diagnosen (automatische ICD-10-Codierung), Medikation, Anamnese und Befunden; frei formulierte Zusammenfassung.
  • Dokumentation eines im Konsens konzipierten Minimaldatensatzes für ein Zentralregister unter Berücksichtigung der aktuellen McDonald-Kriterien.
  • Bioprobendatenbank, Stammbaumgenerator (graphisch), graphische Verlaufsdarstellung
    Studienprotokolleditor: Planung und Dokumentation von Studien bzw. Anwendungsbeobachtungen.
  • Organisation und Ausdruck von Patientenaufklärung und -information.
  • Umfangreiche eingebaute Abfragefunktionen zur Patientenstatistik und zum Auffinden von Patienten mit bestimmten Merkmalen (z.B. für die Studienplanung)
  • Definition eigener Abfragen basierend auf dem SQL-Standard.
  • Umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten von Textbausteinen. So können die Normalbefunde, die Laborbefunde und die Textbausteine des Arztbriefes angepaßt werden.
  • Eine AutoUpdate-Funktion ermöglicht das Herunterladen neuerer Versionen.